Nachdem sich in den letzten Monaten so einige Linksammlungen auf diesem Blog hier angesammelt haben und ich in den nächsten Tagen merere Workshops u.a. zu diesen Themen halten werde, ist es wohl an der Zeit, sie in einer kleinen Übersicht zu sammeln um es den Seminarteilnehmern leichter zu machen, diese Linksammlungen aufzufinden.

Hier also meine Lieblingslinks in Sachen Guerilla-Marketing, Low-Budget-Marketing und Social Media Marketing:

Linksammlung zu Guerilla-Marketing, Low-Budget-Marketing und Social Media Marketing

Linksammlung zu Guerilla-Marketing, Low-Budget-Marketing und Social Media Marketing

Social Media in Sekretariat und Büro – eine Linkliste mit empfohlenen Büchern, Webseiten und hilfreichen Tool sfür den Einstieg ins Thema
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Effiziente Werbemethoden – Linksammlung zu einem Seminar des Ulmer-Verlags mit Hinweisen zu den Sozialen Medien, Suchmaschinenoptimierung und Telefonverzeichnissen.
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Social Media im Recruitment – Linksammlung mit Beispielen und Dienstleistern in diesem Bereich.
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Kunden finden und an sich binden mit kostenlosen Tools – Eine Linksammlung zu Online-Tools zum Thema Einstieg ins Social Media Marketing.
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Außergewöhnliche Visitenkarten – 584 Beispiele, wie man schon mit einer Visitenkarte Eindruck schindet…
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Foto: twicepix

 

 

Ein kleiner Hinweis in eigener Sache:

Am 11.April findet beim RKW Bayern in Nürnberg der Workshop Kostengünstige Werbung mit Effekt statt. Hier sind noch einige Plätze frei und ich freue mich über Last-Minute-Anmeldungen!

Hier kann man sich noch anmelden (Mausklick auf´s Foto):

Werbung mit kleinem Etat oder geringem Budget aber viel EffektOder direkt hier über diesen Link.

Und hier als kleine Vorschau die Inhalte des Seminars mal ganz grob im Überblick:

Seminar Kostengünstige werbung mit kleinem Budget oder geringem Etat aber viel Effekt

Zwei wichtige Änderungen, die Facebook in den vergangenen Tagen freigeschaltet hat, werden den Umgang mit dieser Sozialen Plattform in ihrem Unternehmen beeinflussen:

1.) Facebook bietet jetzt auf Smartphones einen “Anrufen”-Button für Firmen-Pages

2.) Facebook führt eine neue “Graph Search” genannte Suchfunktion ein, die zu einem Meilenstein werden wird.

Nachfolgend ein paar Gedanken hierzu:

1.) Anruf-Option für Facebook Unternehmensseiten auf Handys

Sie haben eine Firmenseite bei Facebook? Dann achten Sie auf den neuen Button, den Facebook eingeführt hat:

Die rote Hand zeigt ihn: den neuen “Anrufen”-Button von Facebook.

Besucher, die mit einem Handy auf ihrer Facebook-Seite vorbeisurfen, haben ab sofort die Möglichkeit, den “Anrufen”-Button zu drücken. Sie werden dann an die Telefonfunktion ihres Handys weitergeleitet und mit der von ihnen angegebenen Nummer verbunden.

Das bedeutet für ihr Unternehmen:

  • Sie müssen nun mit Anrufen von Facebook-Usern rechnen! Definieren Sie also eine zuständige Person, die darauf vorbereitet ist und Bescheid weiß, wie derlei Anrufe zu handeln sind!
  • Gegebenenfalls sollten Sie eine andere als die bisherige Rufnummer bei Facebook hinterlegen, um direkt zu dieser zuständigen Person durch zu stellen.
  • Definieren sie Telefonzeiten! Und kommunizieren sie diese klar und deutlich bei Facebook. Rechnen Sie allerdings damit, dass Facebook-User eher verwöhnt sind und zwei Stunden täglich nicht ausreichen, um den Erwartungen der Nutzer zu entsprechen…!
  • Und definieren sie, was in den Zeiten, in denen sie nicht telefonisch per Facebook erreichbar sind, passiert: Wird ein Anrufbeantworter geschaltet? Was wird darauf den Anrufern und Anruferinnen kommuniziert? Welche Reaktionszeit wird versprochen? Wer ist dann zuständig, die Anrufe abzuarbeiten und in welchem Zeitraum?

Sie merken schon: Eine kleine Änderung bei Facebook hat durchaus direkte Auswirkungen auf ihr Business!

 2.) Die Facebook Graph Search

Die bisherige Suche bei Facebook war alles anderre als zufriedenstellend. nun haben Mark Zuckerberg und sein Team reagiert und eine neue Suchfunktion programmiert, die sogenannte “Graph Search”. Dahinter verbirgt sich eine Suche, die viel mehr Daten als bisher für die Nutzer zugänglich macht. Es wird nun möglich sein, den öffetnlichen Bereich bei Facebook nach folgenden Kriterien zu durchsuchen:

  • nach Personen,
  • nach deren Eigenschaften,
  • nach Fotos und
  • nach Orten

Diese Suchfunktion ist konsequenterweise “sozial” angelegt. Nutzer können nun suchen,in welchen Orten es Gleichgesinnte gibt, die Fotos der User werden nun besser verortet und können besser gefunden werden. Es wird nun wesentlich leichter, Gewohnheiten, Vorlieben etc. der Bekannten und Freunde zu eruieren.

Wo gehen eigentlich meine Freunde in Düsseldorf normalerweise hin, wenn sie Essen gehen? wird eine Frage sein, die diese Suche künftig wird beantworten können.

Inwiefern ist ihr Unternehmen davon betroffen?

Damit ihre Kunden sie auch künftig über diese Suche sinnvol finden, sollten sie darauf achten, dass alle daten auf ihrer Facebook-Unternehmensseite aktuell sind:

  • Ansprechpartner
  • Telefonnummern
  • E-Mail-Adressen
  • Angebote etc.

Für den Bereich ihres Recruitments ermöglicht diese neuartige Suchfunktion eine noch bessere Auffindbarkeit potentieller Aspiranten für neue Stellen. Headhunting wird einfacher…

Schließlich ermöglicht die neue Suchfunktion, die Fans der eigenen Seite besser kennen zu lernen und in differenziertere Gruppen einordnen zu können. Marketingbeauftragte werden sich über die neue Suche freuen, weil sie ein besseres Kennenlernen der Fans und Kunden ermöglicht – Datenschützer stehen dem vermutlich kritischer gegenüber (Nutzer von Facebook haben aber Möglichkeiten,  Einstellungen vorzunehmen, was sichtbar und findbar sein soll…)

Augenblicklich ist diese neue Suchfunktion zunächst nur einigen hunderttausend Nutzer in Amerika zugänglich, soll aber in Kürze systemweit nutzbar gemacht werden.

Die neue Suche könnte auf Dauer ganz neue Möglichkeiten der Kontaktanbahnung ermöglichen – wir dürfen gespannt sein, wie sie sich entwickelt…!

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Hier die Linkliste zum Workshop

Kunden online gewinnen und an sich binden mit kostenlosen Tools

vom 5. November 2012 im Rahmen des Netzwerktreffens Bayern der Bundesinitiative Kultur- & Kreativwirtschaft der Bundesregierung:

Social Media Tools für Künstler

http://de.slideshare.net/sueholzer/social-media-tools-fr-knstler

 

Social Media im Kunst- und Kulturbereich

http://kulturmanagement.wordpress.com/2010/04/02/social-media-im-kunst-und-kulturbereich-die-suche-nach-den-neuen-zielgruppen/

 

Social Media Linksammlung für Einsteiger

http://www.smo14.de/2012/09/24/social-media-und-social-media-marketing-linksammlung-fur-einsteiger/

 

Marketing macht Frisch!

www.machtfrisch.de

 

Alles über Facebook-Marketing

www.allfacebook.de

 

XING-Marketing

www.rumohr.de

 

Linksammlung der IHK Hannover

http://www.hannover.ihk.de/ihk-themen/e-business/aktuell/socialmedialinks.html

 

Kostenlose E-Books zum Thema Social Media Marketing

http://www.web-ideas.de/kreativ-beeindruckend/social-media-2-ebooks-gratis-download/

 

Linksammlung Impressumspflicht

http://www.rat-und-tat-marketing.de/logbuch/2012/10/linksammlung-zum-kurzvortrag-impressumspflicht/

 

Video-Lektion Social Media Marketing für Künstler

http://www.galileo-videotrainings.de/best-practices-fur-die-social-media-strategie/social-media-fur-kunstler-und-kreative/facebook-twitter-co/3130/probe-lektion/

 

Social Media Marketing Werkzeugkoffer

http://www.hubspot.com/social-media-marketing-kit/

 

 

Netzwerktreffen Bayern der Initiative Kultur- & Kreativwirtschaft der Bundesregierung

Im Rahmen des Netzwerktreffens der Initiative Kultur- & Kreativwirtschaft der Bundesregierung am 5. November 2012 werde ich einen kleinen Workshop für Menschen in der Kreativbranche halten. Er trägt den Titel

Kunden online gewinnen und an sich binden mit intelligenten Tools

Aus dem Ankündigungstext:

Das Internet bietet viele kostenlose Tools und Plattformen (Facebook, XING, Twitter, Blogs etc.), um auf sich und sein Unternehmen aufmerksam zu machen. Intelligent miteinander verzahnt und strategisch genutzt, ergeben sie ein effektives Akquiseinstrument, um an Neukunden zu gelangen. Wir erarbeiten uns in dieser Werkstatt eine Strategie, wie wir diese Instrumente einerseits effizient und zielgerichtet nutzen und andererseits auch den Zeitaufwand dafür in Grenzen halten. Das Ergebnis: Mehr Wahrnehmung im Internet, mehr Neukunden, bessere Bindung der Bestandskunden ans Unternehmen.

Ich werde in diesem Workshop einen kleinen Rundumschlag machen und gratis verfügbare Tools und Utilities vorstellen, die ein effektives Online-Marketing ermöglichen. Ganz wichtig aber: Die besten Tools nutzen nichts ohne die richtige Strategie – deshalb wird es auch einen Ausflug in das Thema “Wie erarbeite ich eine Marketing-Strategie für Social Media” eine große Rolle spielen.

Natürlich werden alle wichtigen Sozialen Netzwerke vorgestellt:

  • XING
  • facebook
  • Twitter
  • Google+
  • LinkedIn
  • und viele andere

Vor allem aber geht es darum, diese Netzwerke effektiv und strategisch sinnvoll nutzen zu lernen, um damit Kunden zu gewinnen und Kunden zu binden.

Das Netzwerktreffen wird getragen von der Bundesinitiative, der IHK Regensburg und der Stadt Regensburg.

Wo sonst der Nürnberger Stadtrat tagt, wurden auf dem 2. Symposium der Kreativwirtschaft Social-Media-Strategien für Designer entwickelt

Zwei Durchgänge zu je 90 Minuten bildeten den Rahmen der beiden Workshops auf dem gestrigen 2. Symposium der Kreativwirtschaft in Nürnberg. Im Tagungssaal des Stadtrates stellte ich eine geeignete Strategie vor, wie Designer die Sozialen Medien für sich nutzen können, um ihre Wahrnehmung im Internet zu steigern.

Ausgangsidee ist es, verschiedene Plattformen so zu nutzen und miteinander zu vernetzen, dass eine möglichst effektive Vernetzung erreicht wird, die bei minimalem zeitlichen Aufwand ein möglichst optimiertes Ergebnis gewährleistet.

Die “Homebase” bildet eine Internetseite, die mit WordPress aufgesetzt wird und von Haus aus schon sehr viele strategische Vorteile dadurch mit sich bringt:

  • kostenlos verfügbare Software
  • schier endlos erweiterbar
  • sehr leicht zu erlernende Bedienung
  • weltweite Community, die weiterhilft bei Problemen
  • weitgehende Suchmaschinenoptimierung bereits enthalten
  • durch spezielle PlugIns für individuelle Bedürfnisse erweiterbar

Zusätzlich werden durch Profile und Unternehmensseiten auf den wichtigsten Sozialen Netzwerken online “Duftmarken” gesetzt, die die Wahrnehmung erhöhen:

  • Facebook Profil
  • Facebook Fanpage
  • Google+ Profil
  • Google+ Unternehmensseite
  • YouTube-Channel
  • Twitter

Durch das Nutzen diverser Tools können die einzelnen Plattformen so miteinander verbunden werden, dass sie teilautomatisiert bedient werden können und so deutlich Zeit gespart wird.

Eine ausgiebige Diskussion mit den Teilnehmern der beiden Workshops schloss sich jeweils an. Dabei zeigte sich, dass auch bei den Designern zum Teil noch große Vorbehalte gegen die Nutzung der Sozialen Netzwerke vorhanden sind, da große Unsicherheit zum Beispiel bezüglich des Urheberrechts besteht. Hier besteht noch viel Klärungsbedarf und die Ausarbeitung einer individuellen Social Media Strategie sollte auf diese Bedenken bzw. Beschränkungen durch das Urheberrecht Rücksicht nehmen.

Insgesamt zwei sehr spannende Workshops, die sehr gut angenommen wurden und aufzeigten, dass viele Designer die Möglichkeiten, die die Vermarktung über die Kanäle der Sozialen Medien bietet, noch nicht im ganzen Umfang verstanden haben. Hier besteht noch deutlicher Aufklärungsbedarf.

 

 

 

Am Dienstag, den 2. Oktober 2012 findet in Nürnberg das 2. Symposium für die Designwirtschaft statt, ich bin mit einem Workshop zum Thema Soziale Medien dabei vertreten…

Künstler, Designer, Mediengestalter, Grafiker, Musiker etc. Sie alle brauchen Aufmerksamkeit, wollen und müssen wahrgenommen werden, um ihre Kunden zu erreichen. Die neuen Sozialen Netzwerke bieten hierfür geeignete Möglichkeiten. In zwei Mal 90 Minuten werde ich den anwesenden Selbstständigen aus der Kreativwirtschaft einen Einblick in diese Möglichkeiten geben und ihnen Wege aufzeigen, wie sie preiswert und effektiv die Wahrnehmung im Internet steigern können.

Der Workshop trägt den Titel:

Social Media – Mein eigener Auftritt

24 Bausteine bilden die Grundlage für den Workshop: in 24 Schritten zeige ich auf, welche Bausteine zu etablieren sind, um eine ausgefeilte Online-Strategie zu entwickeln, die mit Hilfe der Sozialen Netzwerke die Wahrnehmung im Internet deutlich erhöht.

 

 

Auf der diesjährigen START-Messe für Existenzgründer in Nürnberg habe ich gemeinsam im Interview mit Hubert Baumann und Arno Schimmelpfennig ein paar Thesen vertreten, wie heute der Vertrieb noch funktionieren kann.

Hier ein Video des Interviews:

(weiterlesen …)

Auch für Unternehmen nutzbar. Die Timeline von Facebook

Erst vor wenigen Tagen hat Facebook die Timeline auch für Unternehmensseiten freigeschaltet Sie ist ab sofort verfügbar und wird am 30. März grundsätzlich verwendet – es heißt also Abschied nehmen von der bisherigen Gestaltung der Facebook-Fan-Page ihres Unternehmens!

Wichtigste Konsequenz der Timeline-Änderung: Es können keine eigenen Seiten-Tabs mit “Welcome-Pages” mehr angelegt werden…

Ich habe soeben mal meine Facebook-Firmenseite angepasst und werde in den nächsten Tagen ein wenig damit experimentieren.

Grafisch finde ich die Timeline-Änderung jedenfalls eine Bereicherung für die grundsätzliche Gestaltung der Facebook-Seiten!

Hier geht´s zur Marketing macht Frisch! Seite bei Facebook mit dem neuen Timeline-Design.

Was früher der Leumund war, wird im Rahmen der Kommunikation innerhalb der Sozialen Medien zum "Sozialen Karma"

In den neuen  Sozialen Medien wie facebook, XING, Twitter & co. zu kommunizieren macht vielen Menschen Angst: Sie fürchten sich vor den schlecht einzuschätzenden Konsequenzen ihres Redens/Schreibens.

Vor allem Unternehmen tun sich schwer mit dieser neuen Art der Kommunikation.

Dabei ist es doch eigentlich recht einfach, wenn man sich ein Bild vergegenwärtigt,das wir seit Jahrhunderten, ja Jahrtausenden kennen: den Marktplatz.

Der Marktplatz als Forum

  • Wer hat sich allen Ernstes früher auf den Dorfmarktplatz gestellt, noch völlig fertig und angetrunken vom Vorabend und von seinen Ausfällen am Vorabend erzählt?
  • Wer hat sich laut auf den Platz gestellt und jemanden angeschwärzt, beleidigt, gedemütigt?
  • Wer hat auf dem Marktplatz alle Anwesenden zu seiner nächsten Feier eingeladen?

Niemand (der einigermaßen bei Sinnen war)!

Nun – und genau so sollte es sich auch bei facebook, Twitter, XING und co. gestalten – eigentlich ganz einfach, oder?!

Und auch für Firmen könnte der oberste Leitsatz lauten: Was kann ich nach draußen kommunizieren, das ich auch auf dem Marktplatz erzählen könnte?

Wer gibt, dem wird gegeben!

Was hier nach einem Bibelvers klingt, bringt das Konzept auf den Punkt, nach dem Kommunikation in den neuen Sozialen Medien funktioniert: Wer von der Gemeinde wahrgenommen wird als ernsthafter, bereichernder Beitrag zur Gemeinschaft, der wird mit den Früchten der Community belohnt…

So wie früher (auf dem Marktplatz, in der Dorfgemeinschaft etc.) jeder seinen Ruf hatte, sich seine Reputation erarbeitete, muß man sich als Kommunizierender in der Sozialen Online-Gemeinde erst seine Sporen verdienen.

Vom Monolog zum Dialog

Für Unternehmen, die über die Sozialen Medien mit ihren Kunden kommunizieren wollen bedeutet dies: Sie können nicht grundsätzlich davon ausgehen, per se Kompetenz zugesprochen zu erhalten, sondern sie müssen sich diese Kompetenz in der Wahrnehmung ihrer Kunden erst erarbeiten. Dies ist vielleicht der schwierigste Punkt für klassische Marketingbeauftragte in Unternehmen: Kommunikation ist nun nicht mehr unidirektional (vom Unternehmen nach Draußen in die Welt via Werbung und PR) sondern bidirektional (vom Unternehmen zum Kunden, der Fragen stellt zurück zum Unternehmen, das die Fragen beantworten soll). So muß also aus einem Marketing- und Werbe-MONOLOG ein DIALOG werden. Das ist gewöhnungsbedürftig für Firmen…

Social Karma als neue Form der Reputation

Unternehmen, die also in den Dialog mit ihren Kunden gehen möchten, müssen auch gewahr sein, dass sie den selben Regeln unterworfen sind, wie alle am offenen Gespräch teilnehmenden Personen: zunächst muss Vertrauen aufgebaut werden, eine Beziehung muss sich entwickeln und erst wenn die Teilnehmer am Dialog letzlich das Gefühl haben, der Sprecher des Unternehmens hat sich ernsthaft ihrer Gedanken, Bedürfnisse  und Wünsche angenommen, dann werden sie ihn als gleichberechtigten Gesprächspartner akzeptieren.

Jeder Teilnehmer am Dialog (und das gilt auch und besonders für Teilnehmer aus Firmen, denn ihnen haftet zunächst der Geruch der Parteilichkeit für das Unternehmen an) muss sich über Beiträge, regelmäßige Teilnahme, intelligenten Input und aufmerksames Zuhören “credibility” (Glaubwürdigkeit) erarbeiten. Das Maß der Glaubwürdigkeit bildet dann gewissermaßen das “Soziale Kapital”, das sich der Teilnehmer in der Community erarbeitet hat.

Gemäß der christlichen Weisheit “Gib und dir gegeben werden” oder der Buddhistischen Lehre des Karma (Was Du tust in diesem Leben, kommt wieder zu Dir im nächsten Leben zurück) könnte man deshalb davon sprechen, dass es bei der Kommunikation in den Sozialen Netzwerken darum geht, sich sein “Soziales Karma” zu erarbeiten.

OM….

 

 

 

Image: Kookkai_nak / FreeDigitalPhotos.net

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"... besonders gut die Einbeziehung der Teilnehmer!"

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"... viele Beispiele und Anregung zur Selbstkritik..."

“Konzentration auf die wesentlichen Grundfragen, illustriert an Beispielen aus der Praxis.”

“Material, Inhalt, Zeit – alles gut abgestimmt. Anschauliche Beispiele.”

"Die lockere und entspannte Atmosphäre und die Einbindung aller Teilnehmer brachte viele neue Ideen."
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