Disruptive Marketing: Viel Aufmerksamkeit - wenig Etat!

Disruptive Marketing Workshop für Stressmanager

Disruptive Marketing Workshop für Stressmanager

Am 25. und 26. Mai 2016 durfte ich für den „Förderkreis 3in1concepts“ einen Disruptive Marketing-Workshop halten. Die Stressmanagement-Beraterinnen fanden sich in Düsseldorf zusammen, um gemeinsam an neuen, innovativen, kreativen und etatschonenden Marketing-Strategien zu arbeiten.

Nach einer Einführung in die Bereiche und die Gedankenwelt des Guerilla-Marketing und Ambush-Marketing wurden zunächst Personas zu den jeweiligen Kundentypen entwickelt. Dabei wird versucht, eine möglichst konkrete Typisierung der Kundenklientel vorzunehmen, um sich in die Gedankenwelt des Kunden einfühlen zu können. Dies ist besonders für die Entwicklung disruptiver Marketingstrategien im weiteren Verlauf des Workshops wichtig, schließlich geht es darum, den Kunden z.B. an Orten abzuholen und mit der Markenbotschaft zu erreichen, wo er dies bisher noch nicht kennt – und dazu müssen wir seine Lebenswelt analysieren.

Branding Positionierungs-Canvas im Einsatz

Eine gründliche Hinterfragung der eigenen Positionierung unter Verwendung des Branding Positionierungs Canvas war der nächste Schritt. Dieses Canvas dient dazu, sich noch einmal in aller Deutlichkeit die eigene Positionierung vor Augen zu führen und die Kernbotschaft des Unternehmens in Erinnerung zu rufen.

Eine intensive Touchpoint-Analyse bildeten dann die Basis für eine Analyse, an welchen Punkten der Kunde bereits mit der Botschaft erreicht wird und (viel wichtiger) an welchen Punkten bisher noch nichts geschieht. Dies sind dann mögliche Anknüpfungspunkte für Disruptive-Marketing-Ansätze…

Kreativitätsmethoden für Disruptives Denken

Weiter ging es mit eigenen Ideen, die mit Hilfe verschiedener Kreativitätsmethoden herausgearbeitet wurden. Neben dem Brainswarming bietet hier die 6-3-5-Methode in der Regel einen sehr schönen Ansatz, um in kurzer Zeit möglichst viele Ideen zu generieren. Außerdem bietet sie den Teilnehmern großen Spaß, da sie hier durch die gegenseitigen Impulse aufgeschaukelt werden, immer absurdere ideen heraus zu lassen – und gerade in den absurden Bereichen stecken dann oft wunderbare Ansätze für die weitereentwicklung zu einer Disruptive-MArketing-Aktion.

Als Ergebnis wurden mehrere Guerilla-Aktionen entwickelt, die Grundstrategie der Kommunikation angepasst und auch im klassischen Marketingbereich wurden Änderungen vorgenommen.

Hier ein kleines Video vom Ende des Disruptive-Marketing-Workshops: