Guerilla-Marketing könnte so einfach sein…

Anstatt Guerilla-Marketing zu betreiben, verpassen manche Unternehmen einfach nur eine Chance…

Immer wieder bin ich erstaunt, wie wenig die Zuständigen doch ihre Aufgabe ernst nehmen. Ein bißchen nachdenken und die allereinfachsten Grundideen des Guerilla-Marketings im Kopf behalten und schon wäre man einen Schritt weiter…. Aber das ist offenbar selten!
…Wie ich es dieser Tage wieder mal auf einer Messe selbst erfahren durfte:
Im Eingangsbereich der Messe stand eine eher weniger als mehr motivierte Messe-Hostess und drückte mir beim Vorübergehen ohne ein Wort etwas in die Hand. Dem üblichen Impuls folgend wehrte ich zunächst ab, doch dann sah ich, was es war: ein Visitenkartenetui. Edel, gebürstetes Aluminium. “Kann man ja brauchen”, dachte ich und nahm es dann doch an. Die Hostess hielt es nicht für nötig, mir noch etwas mitzuteilen, sondern war mit ihren Blicken schon beim nächsten Hintermann und reichte diesem ebenfalls ein Etui. Und so weiter.
“Naja”, philosphierte ich vor mich hin:”da hat jemand seine Messe-Hostessen offenbar nicht nach Kommunikationskompetenz ausgesucht…”. Aber egal. Es war ja Messe und ich hatte zu tun.
Als ich dann zur Mittagszeit im Café saß, sah ich mir das Visitenkartenetui genauer an. Da war auf der Oberseite natürlich etwas draufgedruckt: Der Name der Firma, die so großzügig war, mir das Etui zu schenken.
Ich öffnete das Etui und erwartete eigentlich, darin eine Visitenkarte oder einen kleinen Propekt über die Firme vorzufinden. Vielleicht einen persönlichen Gruß des Marketingchefs. Oder etwas, das mir den Grund nannte, warum ausgerechnet ich dieses Etui geschenkt bekommen hatte. Oder ein Schriftstück, das mir mitteilte, warum ich mich für die Firma interessieren sollte, die mir das Etui geschenkt hat. Oder was die Firma eigentlich machte. Oder oder oder…
Aber…
Verpasste Guerilla-Marketing-Chance: Leeres Visitenkartenetui
visitenkartenetui
Verpasste Chance: Visitenkartenetui

Nichts. Nada. Niente. Rien. Nothing.
Leer, das Etui. Kein Hinweis, keine Visitenkarte, kein Firmenprospektchen im Visitenkartenformat… Nix…
Tja. Im Prinzip vielen Dank, liebe Firma, von der ich nichts weiß und deren Internetseite ich auch nicht kenne – vielen Dank für das schöne Visitenkartenetui! Aber mit Eurem Marketingbeauftragten solltet Ihr mal ein Wörtchen reden – ich könnte mir vorstellen, dass man die eine oder andere Strategie noch optimieren könnte…
Ach so, eins noch: Falls Ihr Rat braucht – ruft einfach an, ich helfe gerne. Weil: Eigentlich ist (Guerilla-)Marketing manchmal w i r k l i c h einfach…. Man muß es nur tun!!!

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584 Ideen für Visitenkarten

Ideensammlung mit 584 Beispielen von Visitenkarten

Keine Idee, wie Ihre Visitenkarte aussehen soll?584 Visitenkarten als Ideenpool
Kein Problem! Chanpory Rith hat hier 584 Visitenkarten zusammengetragen. Darunter z.B. die von Wunderburg-Design, Kollegen, die ich auch schon lange kenne und die immerhin den Red-Dot-Award erhielten, so ziemlich die größte Auszeichnung, die ein Designer erhalten kann…
Alles sehr schöne und außergwöhnliche Beispiele, die zeigen, was alles in und mit diesem Format möglich ist.
Also: Anschauen, Ideen sammeln und dann kommen die Gestaltungsansätze von selbst! Hier nochmal der Link.

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Natürlich biete ich meine Marketing-Beratung überwiegend im Großraum Nürnberg, das Gros meiner Kunden sitzt hier in der Region. Aber auch im Rest Deutschlands berate ich Sie gerne!
Meine Marketing-Vorträge und Marketing-Workshops durfte ich bereits in Köln, Düsseldorf, auf Rügen, in München und Hamburg sowie an vielen anderen Orten in Deutschland halten: In Unternehmen, auf Tagungen, Messen und internationalen Kongressen.
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Ich komme gerne zu Ihnen!

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